Wegbeschreibung

Start des Schalensteinpfades

Haus des Gastes

Am Haus des Gastes beginnt die kleine Wanderung, entlang der Schalensteine.

Trachtenbrunnen
N - 48º 08.566   O - 08º 11.976

Trachtenbrunnen

Nach etwa 200 Metern Richtung Mühlenweier finden wir einen großen Restling. Dieser Stein ist der Bevölkerung auch als "Heidenstein", oder "lebendiger Stein" bekannt. Er wurde von unserem Trachtenverein zum "Trachtenbrunnen" gemacht. Auf ihm befindet sich auf der Vorderseite eine Schale mit Ablauf, und auf der Rückseite direkt unter dem Einlauf zwei flache, ineinander liegende Schalen.

Teufelstritt
N - 48º 08.771   O - 08º 12.037

Teufelstritt

Fast in Sichtweite des Eingangs zum Naturerlebnispfad, 300m nordöstlich, treffen wir auf die größte bekannte ovale Schale. Sie hat eine Ausdehnung von etwa 85 auf 65cm. Besonders markant ist ihr flacher Boden und die scharfen Außenkanten. Ausgelöst durch die ständig fortschreitende Verwitterung bewegen sich viele socher Restlinge. Dieser rutscht abwärts, und wird nur durch eine mächtige Tanne gehalten.

Augenstein
N - 48° 08.782   O - 08° 12.033

Augenstein

In direkter Nachbarschaft versteckt sich zwischen einigen Jungtannen ein riesiger Felsblock. Auf seiner Oberseite entdecken wir zwei fast auf einer Höhe nebeneinander liegende kreisrunde Schalen. Als hätte der Felsen seinen Blick gegen den Himmel gerichtet

Altarstein
N - 48° 08.860   O - 08° 12.036

Altarstein

Wir blicken zu diesem Naturschauspiel hinauf. Der Felsen ruht erhaben auf einem großen Granitblock. Er kann fast rundum begangen werden. Wäre hier kein Wald angepflanzt, läge dem Betrachter Schonach zu Füßen. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Lage kommt ihm besondere Bedeutung zu. Der Stein enthält westlich eine Sitzschale, und talseitig drei stufenförmig angeordnete „Wasserschalen“ mit einem Auslauf.

Summstein
N - 48° 08.915   O - 08° 12.089

Summstein

Am Summstein treffen sich Naturerlebnispfad und Schalensteinweg. In diesen Felsblock wurde eine kopfgroße Bohrung eingearbeitet. Hält der Besucher den Kopf hinein und summt, oder macht andere Geräusche, so scheint der ganze Felsblock die Schwingung aufzunehmen. Fast unbemerkt befindet sich auf der Oberseite jedoch auch ein Näpfchen mit etwa 15 cm Durchmesser.

Eulenstein
N - 48° 08.921   O - 08° 12.163

Eulenstein

Vom Summstein aus ist in nordöstlicher Richtung der dunkle Schatten einer etwa 25 cm großen Schale sichtbar. Wenn wir den Stein erreichen stellen wir erstaunt fest, dass sich eine weitere fast gleich große Schale auf ihm befindet. Der Blick von oben läßt den Stein mit beiden Schalen wie das Gesicht einer Eule aussehen.

Wildsaustein
N - 48° 09.112   O - 08° 12.014

Wildsaustein

Sieht man diesen Stein von ca. 50m Entfernung, so hat der Stein Konturen einer sitzenden Wildsau. Bei näherem Anschauen, verstärkt sich der Eindruck noch durch die Gesteinseinschlüsse vulkanischen Ursprungs. Die Schale auf dem Rücken ist wie hergestellt zum sitzen und auf der "Sau" zu reiten.

Kippstein
N - 48° 09.075   O - 08° 11.938

Kippstein

In unmittelbarer Nähe des neuen Windrades treffen wir auf einen riesigen, nach oben spitz zulaufenden Restling, der von einigen Felsplatten unterlegt ist. Vor langer Zeit muß der Fels in Folge der Verwitterung am Nordhang abgerutscht sein. Heute könnte der Betrachter vermuten, dass der Stein mit seiner wunderschönen, kreisrunden Schale, und der über den ganzen Fels führenden Längsrille absichtlich aufgestellt wurde.

Geisterfelsen
N - 48° 08.983   O - 08° 11.719

Geisterfelsen

Der kegelförmig stehende Felsen birgt einige größere und auch kleinere Schalen. Sein ursprünglicher Platz war wohl etwas oberhalb. Besonders bei Dämmerung scheinen seine Schalen zu einem mystisch, magischen Geistergesicht zu verschmelzen.

Ende des Schalensteinpfades

Vom Geisterfelsen aus liegt in direkter Falllinie das Gasthaus „Berghüsli“. Hier endet unsere, mit vielen Fragen und Geheimnissen verbundene Wanderung entlang der Schalensteine. Sind die Schalen natürlich entstanden, oder auch von Menschen ausgebaut und genutzt. Waren die Baumeister Wetter, Eiszeit, oder Humussäure? Oder haben vor langer Zeit Menschen die Schalen ausgebaut und für kultische oder andere Zwecke genutzt?

Wen die Neugier gepackt hat, der kann sich gerne bei Familie Kaiser im „Berghüsli“ die Sammelmappe mit vielen weiteren Informationen ausleihen.

Wanderkarte

Wanderkarte des Schalensteinpfades