Sehenswürdigkeiten im Ferienland Schwarzwald

Schonach

Langenwaldschanze

Auf der 1924 erbauten und zuletzt im Jahr 2010 modernisierten Skisprungschanze werden jedes Jahr zahlreiche Wettbewerbe des Internationalen Skiverbands, kurz: FIS, ausgetragen. Bekanntester Wettbewerb ist der seit 1967 stattfindende „Schwarzwaldpokal“. Seit 1984 erfolgt diese Austragung als Weltcup-Wettbewerb im Rahmen des Weltcups der Nordischen Kombination. Jedes Jahr kommen die weltbesten Nordischen Kombinierer nach Schonach, um sich auf der Langenwaldschanze große Weiten und im Skistadion gute Laufzeiten zu erkämpfen. Die Schonacher Langenwaldschanze ist die Heimatschanze aller schwarzwälder Skispringer, allen voran Olympiasieger 2006, Georg Hettich. Die Anlauflänge der Skisprungschanze beträgt 92 Meter, die Länge der Aufsprungbahn mit Auslauf 220 Meter. Der Anlaufturm hat eine Höhe von 38 Metern.
Jeden Mittwoch haben sie Gelegenheit, die Langenwaldschanze in Schonach zu besichtigen und den Sprungturm zu besteigen.

Schönwald

Kulturdenkmal Reinertonishof

Der wieder aufgebaute Reinertonishof ist ein Kulturdenkmal und Traditionsmuseum, und beheimatet die älteste Schinkenräucherei im Familienbetrieb (seit 1619). Das historische Gebäude mit Bauernmuseum gewährt einen Einblick in regionale Handwerkskunst und in die Lebensart der vergangenen Jahrhunderte. Mit Vesperhäusle, Ponyhof, Ferienwohnungen, Spiel- und Spaßwiese, Direktvermarktung und Event-Tenne ist der Reinertonishof mehr als ein gewöhnliches Ausflugsziel. „Ganz nebenbei“ befindet sich in der Bauernstube das höchstgelegene Standesamt im Schwarzwald.

Adlerschanze

Die Adlerschanze wurde 1967 erbaut. Bis ins Jahr 2008 wurden auf der Normalschanze regelmäßig internationale Wettbewerbe ausgetragen. Aus Kostengründen wurde sie geschlossen, eine Besichtigung ist dennoch möglich.

Furtwangen

Deutsches Uhrenmuseum

Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen liegt im Zentrum der Deutschen Uhrenstraße und besitzt die wohl vielfältigste Uhrensammlung weltweit. Hier findet sich eine große Zahl an Exponaten sowie umfangreiche Informationen zur Geschichte der Uhr: von der Sonnenuhr bis hin zur Atomuhr. Ebenso verfügt das Museum über eine große Fachbibliothek und ein reichhaltiges Firmenschriftenarchiv. Das Uhrenhandwerk hat wichtige Grundlagen für die Strukturen des Schwarzwalds gelegt. In der Sammlung des Uhrenmuseums Schwarzwald finden sich zahlreiche Kuckucksuhren aus dem 18. Jahrhundert. Und auch der Prototyp des heutigen Schwarzwaldsouvenirs kann hier bestaunt werden. Besonders die persönlichen Führungen, in denen auch Musikinstrumente und Uhren in Gang gesetzt werden können, erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein großes Highlight für Kinder ist die „Uhrenwerkstatt“. In der Urlaubszeit können hier Kinder ihre eigene Uhr bauen und gestalten.

Museumsgasthaus Arche

Am Stadteingang aus Richtung Triberg befindet sich das Museum „Gasthaus Arche“. Dieses prächtige Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wurde von 1875 bis 1977 als Gasthaus mit Gästezimmern genutzt. Betritt man die „Wirthschaft“ dieses Gebäudes, wird man unwillkürlich in die 1950er Jahre versetzt. Besucher können sich einen Einblick in über die Reiseverhältnisse der damaligen Zeit verschaffen. Einige Zimmer wurden zu Ausstellungsräumen umgebaut. Dort werden die Schwarzwälder Verhältnisse in thematisch wechselnden Ausstellungen vorgestellt. Andere Zimmer dienen als Archiv bzw. Multimedia-Raum. Der frühere Stall dieses ganz alten Leibgedinghauses befasst sich mit der Geschichte des Hauses, insbesondere aber der landwirtschaftlich geprägten Vergangenheit. Weitere Besonderheiten sind ein Orchestrion (im Volksmund Elektrisches Klavier genannt), ein gleichfalls sehr altes Billard, sowie eine Freiluft-Kegelbahn.

Hexenlochmühle

Die Hexenlochmühle wurde im Jahr 1825 errichtet und ist eine der schönsten, typischen alten Schwarzwaldmühlen. Die Hexenlochmühle liegt zwischen St. Märgen und Furtwangen im schluchtartigen Hexenloch. Sie ist die einzige Mühle im Schwarzwald, die über zwei Wasserräder verfügt.
Ursprünglich wurde die idyllische gelegene Mühle als Sägemühle erbaut. Später wurde der Teil mit dem kleineren Wasserrad umgebaut und diente als Werkstatt für die Uhrgestellmacherei. Die Hexenlochmühle ist nicht nur ein typisches und sehr beliebtes Fotomotiv, sondern kann auch besichtigt werden. Aufgrund der Lage ist die Hexenlochmühle perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen wie zum Beispiel zu den Zweribachwasserfällen, zum Balzer Herrgott oder auch zur Teichschlucht.

Aussichtsturm Brend

Ein beliebtes Ausflugsziel in Furtwangen ist der Brend. Mit einer Höhe von 1149 m ist der Brend die höchste Erhebung auf der Gemarkung der Stadt Furtwangen. Hat man den Aufstieg erfolgreich geschafft, wird man auf dem Gipfel des Brend mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Wer noch über Kräfte verfügt, kann den Brendturm besteigen, ein Aussichtsturm, der den Gipfel des Brend um noch weitere 17m überragt. Der Aufstieg führt über eine Außenwendeltreppe. Vom Aussichtsrundgang auf dem Brendturm eröffnet sich Gästen eine unglaubliche Fernsicht. Von hier aus sieht man bei gutem Wetter über den gesamten Mittleren Schwarzwald, sowie die Vogesen im Elsass, die Rheinebene und die Schweizer Alpen.

Aussichtsturm Stöcklewald

Der rund 25 Meter hohe Aussichtsturm ist ein beliebtes Ausflugsziel am Schwarzwald- Mittelweg. Die Aussichtsplattform ist über 127 Stufen zu erreichen und bietet eine einzigartige Panoramaaussicht. Von hier blickt man über den mittleren Schwarzwald bis zum Feldberg. Ebenso sieht man die Schwäbische Alb und die Alpen, von Zugspitze bis Montblanc. Das Wanderheim und Rasthaus Stöcklewaldturm lädt zu einer gemütlichen Rast ein.

Donau-Ursprung

„Brigach und Breg bringen die Donau zuweg“, lautet ein bekannter Merkspruch zum zweitlängsten Fluss Europas. Die beiden Hauptquellflüsse der Donau entspringen im Ferienland Schwarzwald.
Die Quelle der Breg befindet sich nördlich von Furtwangen bei der Martinskapelle am Kolmenhof. Die Bregquelle ist die mündungsfernste Quelle der Donau und deshalb geographisch gesehen der Donauursprung. Der Zugang zur Bregquelle bei der Martinskapelle ist deshalb nicht mit Bregquelle, sondern mit Donauquelle beschriftet. Von hier sind es genau 2.888 Kilometer bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Bereits 1847 findet sich folgende Definition im Universallexikon des Großherzogtums Baden: „Donau, der größte Fluß Deutschlands, entspringt bei der Martinskapelle in einer wilden und einsamen Gegend des Schwarzwaldes, heißt am Anfang Brege… und bildet erst in Donaueschingen, wo sie sich mit der Brigach vereinigt, die Donau.“
Die Quelle der Brigach befindet sich in einem Bauernhof in St. Georgen, dem Hirzbauernhof. Die Quelle wurde an einem Platz vor dem Hirzbauernhof neu gefasst. Ursprünglich lag sie im Keller des Bauernhofes. An der Brigachquelle findet sich eine Steingruppe, die heute eine Kopie des Originals ist (das Original befindet sich heute im Stadtmuseum von St. Georgen). In den Stein gemeißelt sind drei Tiere, die vermutlich keltischen Glaubensvorstellungen entsprechen: ein Hirsch, ein Hase und ein Vogel. Umgeben sind die Tiere von drei Köpfen, die als Götter gedeutet werden. Der Stein kann damit als keltisch-römisches Heiligtum gedeutet werden. Es wird davon ausgegangen, dass er auf die Göttin Abnoba verweist. In der keltischen Religion war Abnoba eine Muttergöttin. Sie personifizierte den Schwarzwald, der in der Antike die Bezeichnung Abnoba mons trug.

St. Georgen

Kobisenmühle

In der restaurierten Hofmühle des schon im 15. Jahrhundert erwähnten Kobishofes im Ortsteil Oberkirnach bietet sich die Möglichkeit, die Funktion und Arbeitsweise einer Bauernmühle hautnah zu erfahren. Die Kobisenmühle mit ihren zwei Mahlgängen gehört zu den größeren und selteneren Hofmühlen. Mit ihr kann nicht nur Mehl hergestellt werden. Der Gerbgang ermöglicht das Trennen von Korn und Spelze bei Hafer, Gerste und Dinkel, sowie das Schroten der verschiedenen Kornarten. Verschiedene Teile der Mahlwerke sind über 300 Jahre alt.

Unterkirnach

Kirnachmühle

Damit die Mühlentradition nicht in Vergessenheit gerät, wurde 1994 von einem Bauernhof eine historische Schwarzwald-Mühle erworben. Liebevoll restauriert und an der Kirnach, mitten im Dorfkern von Unterkirnach wieder errichtet, ist die „Kirnachmühle“ ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Jeden Freitagvormittag finden Mühlenführungen zum Gebäude und seiner Geschichte statt. Die Mühlenstube im Obergeschoss kann für Veranstaltungen angemietet werden. Schon viele Brautpaare haben sich in diesen besonderen Räumen trauen lassen. Dienstags strömt herrlicher Duft aus dem Gebäude: Frisches Holzofenbrot wird gebacken. Seien sie zu Gast beim „Mühlebeck“: Backen Sie selbst Ihr Mühlenbrot und erfahren Sie jede Menge übers Brotbacken.
Termine und Anmeldung in der Tourist-Information Unterkirnach >>

Ausflugs Flyer 2016

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